Triathlonfüchse Osterburg mit großer Delegation vertreten / Positive Resonanz von Teilnehmern und Zuschauern

Es ist bereits alles abgebaut. Der 12. Tangermünder Elbdeichmarathon ist schon wieder Geschichte.
Tangermünde l Er wird dennoch in die Annalen des gastgebenden Vereins Tangermünder Elbdeichmarathon e. V. als ein ganz besonderes Ereignis eingehen.
Die Kaiserstädter haben es geschafft, trotz des ganz schlechten Wetters (Regen und Kälte, so schlecht wie noch nie) eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die bei allen Beteiligten sehr gut ankam.
Nach den Läufen der Großen  zeigten am Sonntagnachmittag die Nachwuchsläufer ihr Können. Kaum war der Startschuss ertönt, da stürmten die Kinder in Sprint-Manier los. Jeder wollte der Erste sein. Am Ende kamen die Zwillinge Anton und Oskar Schulz (Die Kernigen Altmärker) als die Besten zuerst über die Ziellinie. Gefolgt von drei Mädchen: Jolina Börner, Rike Wiedenhöver (beide Tangermünder LV 94) und Ida Schmidt aus Tangerhütte.
Nach den Siegerehrungen der Marathonläufer und der Kinder wurde der Humanas Mini-Marathon über 4,2 Kilometer auf die Reise geschickt. Es gewann am Ende Björn Pohle (Wolmirstedt).
Was bei diesem Elbdeichmarathon noch erstaunlich war, und die Gastgeber einen Tag später überraschte, das war die Anzahl der Finisher: 1904 (Rekord).
Trotz des miesen Wetters kamen viele Vereine geschlossen nach Tangermünde. Unter anderem waren auch die Triathlonfüchse aus Osterburg zahlreich vertreten und trumpften mit super Laufzeiten auf. Mit 15 Startern auf der Halbmarathonstrecke und zwei Startern auf der 10-Kilometer-Distanz waren die Füchse in diesem Jahr angetreten. Einige von ihnen nahmen es als Trainingslauf, einige wollten schauen, was noch geht, nachdem sie bereits eine Woche zuvor in Berlin gelaufen sind und andere hatten ihren Formtest. Erwähnenswert ist auch, dass alle zuvor gemeldeten Füchse auch an den Start gingen. „Trotz des miesen Wetters war es wieder eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit vielen fleißigen Helfern. Ein Dankeschön geht hier an die Streckenposten, welche hoffentlich gesund und munter geblieben sind, trotz kalter Füße und nassem Haar“, sagte Melanie Wiechert von den Triathlonfüchsen (weitere Meinungen zum Lauf auf der Facebook-Seite des Vereins im Kasten).
Beim Halbmarathon wurde übrigens aus altmärkischer Sicht Doreen Gladis (TLV) Zweite. Die 10 Kilometer gewann Nadine Grothe (Dunderklumpen). Dritte wurde Friederieke Grobler (Tangerhütte).
Der Elbdeichmarathon scheint sich zu einer Veranstaltung der Extreme zu entwickeln. Herrschte im Vorjahr  im April schon Hitze, waren 2019 Kälte und Regen an der Tagesordnung. Etwas ist jedoch geblieben: die sehr gute Vorbereitung und Durchführung des Events. Jetzt können sich die Gastgeber auf den 6. Lichterlauf am 17. August vorbereiten.

Frank Kowar, Volksstimme 20. April 2019