Erstellt von Frank Kowar

Der 6. Tangermünder Elbdeichmarathon ist Geschichte. Am Sonntagabend um 19 Uhr hatten auch der gastgebende Verein und die über 300 Helfer alles perfekt überstanden.

Was einmal vor sechs Jahren als ein etwas größerer Volkslauf begann, ist mittlerweile zum sportlichen Höhepunkt nördlich der A 2 in Sachsen-Anhalt gereift.

Bereits um 4.30 Uhr begannen am Sonntag die ersten Aufbauarbeiten, um die Strecke vorschriftsmäßig zu präparieren. Dass die Marathon- und Halbmarathonläufer zuerst über die Landstraßen laufen mussten, um ein Gedränge auf dem Deich zu entkrampfen, kam überwiegend positiv an. Natürlich gab es auch einige kritische Stimmen dazu.

Mit der vollständigen Integration von Schelldorf in den Elbdeichmarathon, hatten die Gastgeber jedoch einen Glücksgriff getan. Dort herrschte genauso eine Stimmung wie in Bölsdorf, Buch, an der Strecke und in Tangermünde.

"Es ist der Wahnsinn, was so eine Kleinstadt wie Tangermünde auf die Beine stellen kann", sagte auch Marathon- sieger Karsten Pinno.

Dennoch fand Thomas Staudt, Vorsitzender des gastgebenden Tangermünder Elbdeichmarathonvereins, noch ein paar Haare in der Suppe: "Im nächsten Jahr haben wir einen Elektriker vor Ort, auch müssen wir größere Mülltonnen aufstellen und die Siegerehrung findet dann für alle um 15 Uhr statt. Das wird allen besser gerecht." Auch eine Wertung in Altersklassen, so ist angedacht, soll nicht mehr erfolgen.Natürlich hat sich Staudt auch über die Veranstaltung am Sonntag mächtig gefreut: "Na klar, wir sind zufrieden, über die Begeisterung, über die vielen Zuschauer und das fast alles so gut geklappt hat. Das haben wir fast von allen Teilnehmern gehört."

Nachdem die Mitglieder des Tangermünder Elbdeichmarathons am Sonntag um 19 Uhr mit den Arbeiten fertig waren, gab es noch ein gemeinsames Essen beim Griechen. Sie haben es sich redlich verdient.