3.Elbdeichmarathon in Tangermünde - ein Bericht von Fritz Rietkötter

Das sich der Elbdeichmarathon als Laufveranstaltung mit Charm etabliert, beweisst nicht nur der Teilnehmerrekord, der in diesem Jahr mit über 1.400 Läufern aufgestellt wurde. Wer einmal durch die Tangermünder Altstadt und die angrenzende Elbniederung gelaufen ist, der erkennt schnell, warum es immer wieder Spass macht, hier her in die Altmark zu kommen.

Etwas über 3 Stunden Fahrtzeit für die knapp 400km lagen vor uns, als es am Samstag gegen 9.00 Uhr in Richtung Tangermünde los ging. Unterwegs noch einen Kaffee und etwas Süsses beim “Schotten” abgeholt und so ging es entspannt in Richtung Altmark. In Tangermünde angekommen, wurde erst einmal das Zimmer bezogen, diesmal im Hotel “Am Rathaus” und nicht wie sonst üblich “Im Schwarzen Adler”, Abwechslung muss eben sein. Vorteil auch hier im Hotel: das Haus liegt genau an der Startlinie und die Zimmer konnten bis 16Uhr noch zum Duschen genutzt werden -echt klasse!

Anschließend folgte dann ein Spaziergang durch die tolle Altstadt von Tangermünde, der Besuch der Galerie “Unterm Giebel” (ein bischen Kultur muss auch sein) und dann ein gepflegtes Stückchen Kuchen im Kaffee “Engel”. Klein aber fein geht es dort zu. Ein liebevoll eingerichtetes Kaffee mit toller Terrasse (die aufgrund des Wetters aber weniger interessant war) und noch besserem Kuchen. Kraft tanken für den Marathon war angesagt und da kommt ein Stück Kuchen gerade recht. Anschließend ging es noch durch die “historische Scheue”. Unglaublich, was dort von einem privaten Sammler an alten Geräten und Handwerkssachen aus den vergangenen Jahrhunderten zusammengetragen und perfekt präsentiert wurde. Da der “Hausherr” auch anwesend war, bekamen wir sogar eine Privatführung durch die Jahrhunderte. Werkzeug und allerlei Kleinigkeiten nach Themen geordnet und zum Anfassen -ein echtes Erlebnis. Wer dort einmal vorbeischaut und nach der Funktion eines drehbaren Zerkleinerungswerkes befragt wird, dem sei verraten: es handelt sich um eine Maiskolben-Abstrippelmaschine. Mehr soll hier nicht verraten werden, nur so viel: die “historische Scheue” ist ein echter Geheimtip.

 

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