Erstellt von Anke Hoffmeister

Genthiner Langstreckenkenner ist auch am Sonntag zum 10. Mal in Tangermünde dabei.

Tangermünde l Am Sonntag erlebt Tangermünde zum 10. Mal den größten Volkslauf, den es im Norden Sachsen-Anhalts gibt, den Ebldeichmarathon. Volksstimme hat mit einigen Sportlern Kontakt aufgenommen, die von Beginn an dabei sind und sich zum zehnten Mal für diesen Lauf angemeldet haben. An dieser Stelle werden wir sie und ihre Eindrücke vorstellen.
Rüdiger Klein aus Genthin steht auf einer Vielzahl von Teilnehmerlisten, wenn es um die Volksläufe in der Region geht. Deshalb kam der Marathon an der Elbe für ihn gerade recht. Für ihn ist es „der Spaß um die Ecke“. Nach nur 30 Minuten Fahrzeit hat der Genthiner den Ort erreicht – inzwischen in Begleitung vieler anderer passionierter Läufer, auch seiner Frau Ute.

Für den Profi der Langstrecken ist das Ereignis in der Kaiserstadt nach wie vor ein tadelloses Erlebnis. „Es stimmt einfach alles. Die Atmosphäre, die Gastgeber, die familiäre Stimmung sind das, was diesen Lauf so besonders macht“, berichtet er. „Inzwischen kennen wir die Organisatoren“, nennt er einen weiteren Vorteil. Auch findet er es gut, jetzt als Sportler alles zentral an einer Stelle der Stadt zu haben, nämlich am Hafen. „Das war eine gute Entscheidung, die da vor ein paar Jahren getroffen wurde“, findet Rüdiger Klein. Denn: „So müssen wir weniger über Kopfsteinpflaster laufen.“

Von Anfang an und auch in diesem Jahr nimmt der Genthiner stets die gut 21 Kilometer lange Runde unter die Laufschuhe. „Bei einem Marathon müsste ich zwei Runden laufen, und das mag ich nicht“, gesteht der Läufer. Außerdem laufe er lieber in einem großen Teilnehmerfeld.