Erstellt von G. Krach

Tangermünde. Bei der zehnten Laufveranstaltung seiner Art hat der Elbdeichmarathonverein Tangermünde gezeigt, dass er der Beliebteste des Landes ist. Ob die 2000er-Marke bei den Teilnehmern geknackt wurde, war gestern Abend noch unklar. Umso klarer: Es war proppenvoll.

Nach der Kirchenandacht trafen auch die führenden Landes- und Kommunalpolitiker von Sachsen-Anhalt auf der Hafenpromenade von Tangermünde ein – da, wo alle Läufe des Elbdeichmarathonvereins am Sonntag begannen. Dr. Reiner Haseloff, der Landrat als Schirmherr, der Bürgermeister von Tangermünde und der Laufvereinsvorsitzende Thomas Staudt sprachen kurze Grußworte. Spaß und Freude beim unfallfreien Laufen und herrlichem Wetter wünschten sie. Viel Dank ging an die Organisatoren, alle Läufer und die Sponsoren. Mehr als 2200 Anmeldungen gingen für den zehnten Lauf in der Kaiserstadt ein, darunter auch die des Sportministers Holger Stahlknecht.

Staudt war sichtlich stolz auf die große Teilnehmerzahl aus Europa und Deutschland unter der „auch Gäste aus Afrika und Asien sowie Irland, der Schweiz und Österreich sind“, sagte er. Das veranlasste Haseloff, Tangermünde als Perle Sachsen-Anhalts zu bezeichnen, und Pyrdok nannte die die Kaiser- und Hansestadt auch noch Marathonstadt.

Pünktlich um zehn Uhr starteten dann die 167 Läufer der längsten Strecke, die über Bölsdorf, an der Elbe entlang zurück nach Tangermünde führte. Auf die Strecke schickte sie der Startschuss des Ministerpräsidenten. Kurz danach gingen die mehr als 700 Läufer auf die Halbmarathon-Strecke und dann die größte Gruppe, 911 Zehn-Kilometer-Läufer mit Holger Stahlknecht. Neben ihm Landesmeister Frank Schauer, der vom Magdeburger Laufverein nach Tangermünde wechselte. Er lief dann auch als Erster seiner Gruppe durchs Ziel.

Neben der Start- und Ziellinie waren aber nicht nur die Betreuungsstände für die Läufer, inklusive der Stände für Urkundensofortdruck und Medaillengravur aufgebaut, auch die Gäste sollten nicht zu kurz kommen. Kinder sah man auf der Hüpfburg, am Glücksrad oder rund um den großen Bär. Die Erwachsenen mehr an den Verpflegungsständen. Etliche Tangermünder Geschäftsleute nutzten das Volksfest für ihre Angebote. Alles in allem: ein gelungenes kleines Jubiläum.