Erstellt von Anke Hoffmeister

Tangermünde l Am 9. April erlebt Tangermünde zum 10. Mal den größten Volkslauf, den es im Norden Sachsen-Anhalts gibt, den Ebldeichmarathon. Volksstimme hat mit einigen Sportlern Kontakt aufgenommen, die von Beginn an dabei sind und sich zum zehnten Mal für diesen Lauf angemeldet haben. An dieser Stelle werden wir sie und ihre Eindrücke vorstellen.

Reinhard Stoll aus Tangermünde startete vor zehn Jahren gleich mit einem Marathon. Und: Es war zugleich sein erster überhaupt. „Ich habe es als Tangermünder einfach und bequem. Zumal mir die Laufstrecke bekannt ist und gut gefällt“, berichtet der heute 58-Jährige.

Selbst als Einheimischer kann er diesem jährlich im Frühjahr stattfindenden Ereignis noch viel Positives abgewinnen: „Der Lauf ist für mich insoweit besonders, weil die Strecke überwiegend eben ist und durch schöne Landschaft führt. Start und Ziel im Hafenbereich geben alles her, was Läufer und Gäste benötigen. Lediglich die Parkplätze werden für die Gäste oder angereiste Läufer schon mal knapp.“

Auch nach neun Jahren ist es Reinhard Stoll nicht leid, sich für den Tangermünder Lauf anzumelden. Weshalb? „Die Stimmung im Start-Ziel-Bereich und auch auf der Strecke in den Orten Bölsdorf, Buch und Schelldorf ist super, inklusive der Verpflegung.“

War es das erste Jahr die lange Distanz, so reichte die Zeit in den Folgejahren bei Reinhard Stoll in den Wochen der Vorbereitung nur noch für den Halbmarathon. „Man ist schon entspannter bei einem Halbmarathon“, gesteht der Läufer. „Somit genießt man den Nachmittag bei dem Angebot an Verpflegung mehr.“ Dass in den Vorjahren schon mal die Nudeln alle waren, obwohl noch gar nicht alle Läufer das Ziel erreicht hatten, auch davon weiß Reinhard Stoll noch zu berichten. Allerdings weiß er auch, dass die Versorgungsorganisation Jahr für Jahr besser wurde.

Deshalb lautet seine Botschaft an die Organisatoren des Tangermünder Elbdeichmarathons auch im zehnten Jahr: „Weiter so!“ Und auch wenn es nicht beeinflussbar ist, wünscht er sich: „Der Veranstalter sollte den Draht zum Wetter-Gott aufrechterhalten. Bisher war immer super Laufwetter.“

Auch der Tangermünder ist in der Lage, Vergleiche zu anderen Laufveranstaltungen zu ziehen. Denn nicht nur für Tangermünde steigt er in die Laufschuhe. „Ich war schon mehrfach in Berlin, Magdeburg, Hassel und in Duisburg zum Halbmarathon“, berichtet er.