Erstellt von Frank Kowar

Mit einer phantastischen Zeit von 3:13,25 Stunden hat die Magdeburgerin Nadine Grothe (Altmärker Dunderklumpen) den Marathon bei den Frauen in Tangermünde gewonnen. Volksstimme-Sport-redakteur Frank Kowar unterhielt sich mit ihr unmittelbar nach Zielankunft.

Volksstimme: Frau Grothe, Sie haben so eben den Marathon bei den Frauen gewonnen und auch noch einen neuen Streckenrekord gelaufen. Herzlichen Glückwunsch. Wie war es?

Nadine Grothe: Danke, es war wunderschön. Wie immer hier in Tangermünde. Nur der Wind hat etwas gestört.

Wie immer in Tangermünde, waren Sie schon öfters beim Elbdeichmarathon? Ich glaube, es ist jetzt das sechste Mal, dass ich hier mitlaufe. Ich bin aber immer in Tangermünde beim Halbmarathon gestartet.

Warum jetzt Marathon? Eigentlich wollte ich ihn schon im vorigen Jahr laufen. Dann war ich aber kurz vorher etwas krank. Dieses Jahr war er einfach dran. Ich wollte es unbedingt.

Der wievielte Marathon war das, den Sie gelaufen sind? Das war insgesamt mein sechster Marathon.

Jetzt sind die Beine erst einmal schwer, oder? Ja etwas, aber es geht schon.

Was macht man jetzt nach so einem Lauf? (lacht) Bier trinken und sich verwöhnen lassen, von der ganzen Familie. Bier trinken!

Aber nur eins, oder? Ja, natürlich. Ihr Verein heißt Altmärker Dunderklumpen.

Ist das eine Kunstname? Ja, genau. Wir sind eine Laufgruppe, die mit Spaß dabei ist. Einige kommen aus Tangermünde, einige aus Stendal und ich eben aus Magdeburg. Ich bin durch meinen Freund dazugestoßen.

Sie wurden also sozusagen, hierher in die Altmark integriert. Genau. So kann man es sehen.

Die Laufgruppe soll nach einem Triathlon in Wischer entstanden sein? Ja, da hat alles begonnen.

Was sind jetzt ihre nächsten Ziele? Erst einmal ausruhen. Ich glaube, da brauche ich eine Woche. Mal sehen, dann will ich vielleicht den Frankfurt-Marathon in Angriff nehmen.