Erstellt von Frank Kowar

Marco Piec vom Tangermünder LV auf zweitem Platz / Lokalmatador Frank Schauer triumphiert im 10-Kilometer-Lauf souverän

Tangermünde l Vom Start an lag der Ex-Magdeburger, der dort das Sportgymnasium besucht hat, in Führung. Sofort nach dem Startschuss sprintete er los wie die Feuerwehr.

Seine Verfolger blieben auf Distanz. Mit seiner Zwischenzeit von 1:16:48,0 Stunden hätte er sogar den Halbmarathon gewonnen. Besonders gefreut haben sich in den sozialen Medien die Warnauer, denn von dort stammt der Spitzenläufer, der schon einige Marathons gewonnen hat.

Zweiter in 2:48:58,6 Stunden wurde Marco Piec vom Tangermünder LV, der ein Heimspiel hatte. Großen Jubel gab es auch, als Nadine Grothe (Altmärker Dunderklumpen) in 3:13:27,0 Stunden als erste Frau die Ziellinie überquerte. Sie hatte mit dieser glänzenden Zeit einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Überragende Leistung von Doreen Gladis
Überragend war auch die Leistung von Doreen Gladis (Tangermünder LV), die in 3:25:10,0 Stunden Zweite bei den Frauen wurde. Den Halbmarathon gewann Sebastian Casper aus Halle in 1:17:26,7 Stunden vor Yves Löbel (SPORT 2000 Magdeburg, 1:17:55,1) und Erik Müller von der LG Haeder Stendal (1:18:22,8).

Wer die 10-Kilometer-Distanz beherrschen würde, darüber gab es im Vorfeld keine Zweifel. Frank Schauer vom gastgebenden Tangermünder Elbdeichmarathon e.V. stürmte – ähnlich wie Santruschek – sofort nach dem Start los. Allein laufend gewann er klar in 31:36,9 Minuten vor Martin Butzlaff (SCM, 33:49,7).

Jean Zepernick schnellste Frau über 10 Kilometer
Dritter wurde der Tangermünder Toni Gehne, der für den SCM startet (34:38,3). Als beste Frau lief Jean Zepernick vom SV Preussen Schönhausen in 44:29,4 ins Ziel.

Die altmärkischen Gastgeber begrüßten Starter aus allen Bundesländern außer dem Saarland. Zudem gab es Teilnehmer aus Frankreich und Österreich, kurzfristig noch aus Kuba und der Ukraine.

Insgesamt war der 9. Tangermünder Elbdeichmarathon wieder ein gelungene Veranstaltung unter dem Motto: Von Läufern für Läufer. „Es ist wunderschön hier“, war oft hören. Auch das Wetter spielte mit, obwohl es etwas frisch war. Dass auf der Strecke ein mächtiger Wind weht, war den etablierten Läufern bekannt. Jetzt sind alle Utensilien für den Marathon im Hafen, auf der Strecke und in den Dörfern abgebaut. Das Gastgeberteam hat mit einem traditionellen, gemeinsamen Essen die Veranstaltung 2016 beendet.