Von: Frank Kowar

22.02.2010 | 20.02.2010 Volksstimme: Schon über 500 Anmeldungen - Helfer weiterhin dringend gesucht

Am 11. April findet der 3. Elbdeichmarathon in Tangermünde statt. Volksstimme-Sportredakteur Frank Kowar unterhielt sich über den Stand der Vorbereitungen mit Ralf Korte und Thomas Schulze (beide Vorstand Tangermünder Elbdeichmarathonverein).

Volksstimme: Wie ist der Stand der Anmeldungen?

Thomas Schulze: Wir haben  jetzt 525 Anmeldungen. Der Lauf wird immer internationaler. Es hat sich eine große Gruppe aus Dänemark angemeldet. Zudem kommen Läufer aus Holland, Belgien und auch aus Ägypten.

Volksstimme: Sind Sie damit zufrieden?

Thomas Schulze: Das Wetter macht uns noch etwas Sorgen. Wir hoffen, wenn jetzt die Tauperiode beginnt, werden weitere Anmeldungen folgen. Wir wollen ja mindestens 1000 Läufer in Tangermünde an den  Start bringen.

Volksstimme: Zur Auswahl stehen ja drei Strecken. Welche ist die beliebteste?

Thomas Schulze: Ganz klar, der Halbmarathon. Ich denke, da werden wir die Anmeldeliste bald schließen müssen.

Volksstimme: Wann ist Anmeldeschluss?

Thomas Schulze: Im Internet am 6. April und vor Ort am 10. April.

Volksstimme: Haben sich den schon einige Top-Läufer angemeldet?

Thomas Schulze: Da warten wir noch auf einige Anmeldungen. Wir gehen aus der Erfahrung davon aus, dass sie sich kurz vorher anmelden.

Volksstimme: Muss sich zum DAK-Kinderlauf auch angemeldet werden?

Thomas Schulze: Ja, unbedingt. Eine Anmeldung am Lauftag ist aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich. Es ist für die Kinder sicher interessant, nicht nur im Stadion zu laufen, sondern auch auf der Straße vor hunderten Menschen. Alle Kinder werden prämiert.

Volksstimme: Zur Strecke, wird sich gegenüber dem Vorjahr etwas ändern?

Thomas Schulze: Die Strecke wird genauso verlaufen wie im Vorjahr. Sie ist ausgemessen, daran können wir nichts ändern. Wir haben bereits alle Genehmigungen, um die Streckean der Elbe zu nutzen.

Volksstimme: Was passiert bei Hochwasser?

Thomas Schulze: Für den Fall gibt es eine Ausweichstrecke. Sie geht in Richtung Langensalzwedel und dann nach Hämerten und zurück. Der Lauf wird auf jeden Fall stattfinden.

Volksstimme: Wo gibt es  noch Probleme?

Thomas Schulze: Wir möchten alle Tangermünder bitten, an diesem Tag gute Gastgeber zu sein. Wir brauchen bei der Veranstaltung aber noch viele Helfer. Besonders als Streckenposten, Fahrradboten, bei der Startnummernausgabe oder als Helfer an den Verpflegungsstellen.

Volksstimme: Sollen Interessierte sich jetzt schon melden?

Thomas Schulze: Ja. Am besten über unsere Internetseite (www.elbdeichmarathon.de, Anm. d. Red.) oder im Sport-Eck im Hansepark. Da liegt auch eine Liste aus, um sich einzutragen.

Ralf Korte: Der Elbdeichmarathon soll in Tangermünde eine Traditionsveranstaltung werden. Um das zu realisieren, sind wir auf viele fleißige Helfer angewiesen. Schulklassen können sich etwas Taschengeld dazu verdienen. Ein Abiklasse kann das Geld für den Abiball verwenden. Es gibt bei uns viele Möglichkeiten, um zu helfen, aber auch von der Veranstaltung zu partizipieren. Das würden wir dann genau absprechen. Wir rufen hiermit Privatpersonen, Schulklassenoder auch Vereine auf, uns beim Elbdeichmarathon in Tangermünde zu unterstützen.

Volksstimme: Wieviele Helfer werden gebraucht.

Ralf Korte: Wir brauchen mindestens 120 freiwillige Helfer.

Volksstimme: Wie ist die Unterstützung in wirtschaftlicher Hinsicht?

Ralf Korte: Wir haben sehr großen Zuspruch von dem einen oder anderen Unternehmen. Sie stellen uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten viel zur Verfügung. Auch der Stadt Tangermünde kann man für die bisherige Unterstützung nur danken. Ich möchte noch einmal betonen, wir organisieren hier einen der größten Marathonläufe in Sachsen-Anhalt. Das Besondere ist, es ist ein Landschaftslauf. Um das alles zu organisieren und durchzuführen brauchen wir jede Unterstützung.

Volksstimme: Wie ist aus Ihrer Sicht die Vorfreude in Bölsdorf und Buch? Beide Orte werden ja durchlaufen.

Ralf Korte: Wir hoffen natürlich, dass uns die Bevölkerung dort genauso unterstützt wie in den beiden Jahren zuvor. Ich denke aber, es wird dort wieder ein richtiges Dorffest geben.